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Welches Mittel hilft bei welchen Beschwerden

Wenn es kratzt im Hals... finden Sie das richtige homöopathische Mittel für Ihre Beschwerden.

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Beschwerden bei Husten


Trockener Husten

Belladonna, die Tollkirsche, ist bekannt durch die Schlagwörter Fieber, Röte, Entzündung usw. Im Bereich eines Hustens ist an Belladonna zu denken, wenn dieser heftig beginnt und mit einem fieberhaften Infekt einhergeht. Dabei ist der Rachen rot, es kommen kurze Hustenstöße und eventuell treten auch Ohrenschmerzen auf. Eine Empfindlichkeit gegenüber Lärm, Licht und Berührungen ist typisch.

Bei einem trockenen, harten und krampfartigen Reizhusten wird Bryonia, die Zaunrübe, eingesetzt. Es tritt ein stechender Schmerz in der Brust auf, sodass sich möglichst wenig bewegt werden möchte. Die Beschwerden treten vermehrt in der Wärme auf und werden an der frischen Luft besser. Bryonia ist auch typisch für den sogenannten „Grippe-Husten". Dabei treten Kopfschmerzen, Hals- und Rachenentzündungen und Schnupfen auf.

Spongia, der Badeschwamm, wird bei einem Pseudokrupp-Husten in Verbindung gebracht. Eine große Mitbeteiligung der Stimmbänder und des Kehlkopfes ist charakteristisch für Spongia. Sonst äußert sich das Arzneimittelbild in einem rauen, trockenen und bellenden Husten. Eine Besserung bei Spongia tritt bei warmen Getränken auf und eine Verschlechterung nachts.

Drosera, der Sonnentau, wird in der Homöopathie bei einem Keuchhusten eingesetzt. Dieser äußert sich mit kurzen aufeinanderfolgenden, krampfartigen Hustenanfällen. Dabei kann es zu einem Erstickungsgefühl kommen, der sich besonders nachts verschlimmert.

Der sogenannte absteigende Infekt wird mit Sticta, dem Lungenmoos, behandelt. Typisch hierbei ist eine „verschleppte Erkältung". Sie beginnt mit Schnupfen, geht hin zur Nasennebenhöhlenentzündung und Halsentzündung und endet mit einer Bronchitis. Dabei kommt es zu einer Kälteempfindlichkeit und der Husten tritt vermehrt nachts auf.


Schleimiger Husten

Ipecacuanha, die Brechwurz, kennt man eigentlich als Brechmittel bei Vergiftungen. So wird es auch in der Homöopathie eingesetzt. In dem Bezug auf Husten wird es bei krampfartigen, spastischen Anfällen eingesetzt. Das Gefühl keine Luft zu bekommen kann auftreten und beim Husten ist ein grobes Rasseln des schwerlöslichen Schleimes zu hören. Das typische für Ipecacuanha ist, dass eine anhaltende Übelkeit mit Würge reiz auftritt.

Bei Coccus cacti ist das Schleimsekret auch zäh und dabei zeihen sich Schleimfäden im Rachen, die dauerhaft zu spüren sind. Dadurch kann er auch zu einem Würge reiz kommen. Das Arzneimittelbild von Coccus cacti beginnt mit einem trockenen, bellenden Husten und geht dann in ein schleimigen, zähen Husten über.

Unabhängig davon wie der Husten ist, muss an Dulcamara gedacht werden, wenn der Husten infolge von einer Erkältung bzw. Durchnässung auftritt. Ein Beispiel dafür ist, wenn man sich auf einen kalten Stein oder Boden setzt. Dabei handelt es sich um einen kurzen, bellenden Husten mit zähem Schleim. Die Hände und Füße sind kalt und eine allgemeine Kälteempfindung ist vorhanden.